Hallo Leute,
die meisten von euch werden das Archiv der Jugendkulturen von Klaus Farin kennen. Klaus hat das “Buch der Erinnerungen” über die Fans der Onkelz geschrieben und sorgt - wenn er nicht gerade Uneingeweihte über die Onkelz und die Fans aufklärt - dafür, dass Interessierte sich über Jugendkulturen von Emo über Punk bis Skins (und weit darüber hinaus) unvoreingenommen informieren können. Eine zweifellos wichtige Einrichtung. Deshalb geben wir sehr gerne folgende Meldung von Klaus an euch weiter mit der Bitte um freundliche Beachtung und Weiterverbreitung.
Liebe Nichten und Neffen,
seit zwölf Jahren arbeitet das Archiv der Jugendkulturen nunmehr schon als gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, differenzierte Informationen über Jugendkulturen zu erforschen und zu verbreiten, die in der (ver)öffentlich(t)en Meinung ja zumeist in simplen Schwarz-weiß-Rastern diffamiert werden. Natürlich haben wir uns auch immer wieder den Onkelz gewidmet. Einige von Euch kennen vermutlich unser „Buch der Erinnerungen. Die Fans der Böhsen Onkelz“ oder „Hesse trifft Hesse“. Außerdem haben wir seit 2001 – vor allem im Rahmen unseres Projektes „Culture on the Road“ – in Deutschland und Österreich bis heute 125 (!) Workshops, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Onkelz durchgeführt, in Schulklassen, Universitäten, Knästen und Jugendklubs. Die vielen Rückmeldungen zeigen uns, dass wir damit durchaus etwas bewegen und manche kritischer gegenüber den von Medien geschürten Vorurteilen stimmen konnten.
Das alles, obwohl wir bis heute keinen Cent Regelförderung erhalten. Die große Mehrzahl unserer MitarbeiterInnen arbeitet ehrenamtlich. Ich finde, das ist durchaus eine Erfolgsgeschichte. Die Kehrseite: Immer wieder müssen MitarbeiterInnen sogar privat Gelder spenden, um die laufenden Kosten zu zahlen. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung in regelmäßigen Abständen akut gefährdet. Auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine hauptamtliche Stelle und die Sicherung der Grundkosten.
Deshalb gründet das Archiv der Jugendkulturen nun eine Stiftung. Sie soll das Überleben des Archiv der Jugendkulturen langfristig sichern – und vieles mehr (siehe unten). Doch dazu benötigen wir jetzt die Unterstützung all derjenigen, die unsere Einrichtung für erhaltenswert erachten – denn alleine schaffen wir es nicht mehr:
Wenn Du es Dir leisten kannst, kannst Du uns direkt mit einer kleinen Spende helfen (es muss gar keine riesige Summe sein, auch viele 20-Euro-Spenden bringen uns zum Ziel und setzen vor allem ein motivierendes Signal!).
Wir haben extra für diesen Zweck ein Spendenkonto eingerichtet:
Spendenkontonummer: 1241383853, BLZ: 500 502 01,
Bank: 1822direkt Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin, Zweck: Spende Stiftung
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE85 5005 0201 1241 3838 53, BIC: HELADEF1822
Oder Paypal, unsere Paypal-Adresse lautet: stiftung@jugendkulturen.de
Und: Wir bitten um Verbreitung des Aufrufs (der auch online auf unserer Homepage http://www.jugendkulturen.de/ zu finden ist) über Eure Netzwerke, im Kollegen- und Bekanntenkreis!
Selbstverständlich stehe ich jederzeit für weitere Informationen zur Verfügung.
„Onkelz-Fans ermöglichen durch ihre Spenden die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung für Jugendkulturen!“ – Diese Schlagzeile würde ich gerne eines Tages in allen großen Medien lesen. Vielleicht kriegen wir das gemeinsam hin!
Hoffnungsvolle Grüße aus der Fidicinstraße 3
Klaus Farin
Archiv der Jugendkulturen e.V.
Fidicinstraße 3
10965 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 612 03 318
Fax: +49 - (0)30 - 691 30 16
E-Mail: klaus.farin@jugendkulturen.de
http://www.jugendkulturen.de/
http://www.klaus-farin.de/
http://www.culture-on-the-road.de/