Archive for März, 2008

Gary Shouts

30.03.2008

 

Zum Abschluss der “Los Propanos”-Wochen bei Der W schieben wir hier nochmal ein kleines, verwackeltes - dafür aber lustiges Video hinterher. Zur Erklärung: Da Gary des Deutschen in Wort und Schrift nicht mächtig ist, haben sich die Jungs ihre Gesangsparts in Lautschrift raus gehört und aufgeschrieben. Der zugehörige Zettel ruht wohlverwahrt in unseren Archiven. Die Kollegen rocken einfach… Seht selbst!

Gary Meskil im Interview

29.03.2008

Gary Meskil ist Sänger, Bassist, Texter, Gründer und Sprachrohr von Pro-Pain, die seit mittlerweile 15 Jahren im Geschäft sind. Sänger und Band sind eine Institution im Hardcore-Bereich und aus der Musiklandschaft kaum mehr weg zu denken. Welche Wege das Quartett zu Stephan ins Studio verschlagen haben, erklärt er uns im Folgenden:

Gary, du kennst Stephan bereits seit einigen Jahren. Wie habt ihr euch denn kennen gelernt?

Wir haben 1996 auf einem Festival in Dietzenbach zusammen mit den Onkelz gespielt. Dietzenbach liegt auch in der Nähe von Frankfurt, wenn ich mich recht erinnere. Ausser uns waren glaube ich noch Blind Guardian und Motörhead dabei. Jedenfalls haben wir uns dort das erste Mal getroffen. Ein Jahr später bekam ich einen Anruf vom Onkelz Management, ob wir die Band noch mal supporten wollten. Damals mussten wir leider noch ablehnen, ein Jahr später ergab sich die Gelegenheit jedoch noch mal und wir haben die Band auf ihrer 98er-VIVA LOS TIOZ-Tour begleitet. Zum Glück haben uns die Onkelz-Fans damals schnell in den Kreis ihrer Familie aufgenommen. Und unsere Freundschaft zu Stephan und den anderen wuchs mit der Zeit immer stärker.

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Wer sind Pro-Pain?

29.03.2008

Als die Herren Gary Meskil (v,b), Tom Klimchuck (g) und Dan Richardson (dr) 1992 ihr Debütalbum „Foul Taste of Freedom“ ins Rennen werfen, setzt sich das Trio damit direkt an die Spitze des Feldes. Das Feld nennt sich „New York Hardcore“ und kommt gerade mit Siebenmeilenstiefeln über den großen Teich nach Deutschland galoppiert. Im Schlepptau Bands wie Sick of it All, Biohazard und eben die Jungs aus New York, New York. Von Fans und Kritikern bejubelt, wird die Platte und fortan die Band mit Attributen wie „intensiv“, „kompromisslos“, „getrieben“, „schonungslos“, „ehrlich“ und „einzigartig“ apostrophiert. Begriffe, die auch heute noch in keinem Presseinfo rund um Pro-Pain fehlen.

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Paar technische Details…

28.03.2008

Ihr wollt wissen, was es mit dem “es gibt einiges zum Anfassen” aus diesem Beitrag auf sich hat? Okay, die Auflösung… Das Album kommt wohlig verpackt und ausgestattet daher. Um das 6-seitige Digipack ist ein schicker Schuber mit ausgestanztem Lorbeerkranz aus Stacheldraht drapiert, damit sich die ebenso schicke Lackierung nicht so schnell abnutzt. Soll ja ein bisschen halten. Und hat man die Verpackung überwunden, geht’s innen weiter. Zwei(!) Booklets, die ausgeklappt auf jeweils 1,44 Meter Länge kommen. Damit könnte man bequem Mutters Küche tapezieren. Uuuund dann kommt ja noch die CD dazu, um die es im Kern geht. Der Nukleus, schützend und wohlig eingehüllt. 54:19 Minuten Musik sind da drauf… Soviel dazu!

Track Attack II

28.03.2008

Nachdem die Tracklist ja mal wieder durchgesickert ist, ziehen wir die zweite Runde der “Track Attack” ein bisschen vor. Kein Problem… Here you go:

Der W zwo drei

Ed: Auf der Platte das Intro. Da könnte man jetzt sagen „onkelzmäßig wieder mal mit der Tür ins Haus gefallen“, aber letztendlich ist es das, was es ist, der perfekte Opener. Da zeigt sich dann auch wieder, wer bei den Onkelz die ganzen Songs geschrieben und komponiert hat. Der Song füllt die Lücke, die nach dem Lausitz Spektakel in den Seelen der Fans entstand. Der rettende Strohhalm.

Stephan: Manche werden gähnen und sagen, „wie berechenbar“ oder „muss das sein, im Stil der Onkelz mit einem solch pathetischen Text zu beginnen?“ Ja, verdammt! Wollte es erst tunlichst vermeiden, aber kein anderer Song bot sich so als Opener an. All meine Versuche anders zu kombinieren wirkten irgendwie verkrampft. Gestatten, der W und das ist mein Style. Von jetzt an solo, aber nicht allein.

Geschichtenhasser

Ed: Hat schon als Hörprobe ganz gut eingeschlagen. Kommt, wie bereits ausgeplaudert, auch als Video. Da freut man sich auf das Single Artwork und die Stilistik, die hier vom Künstler Peer Koch entworfen und vom renommierten Clip Regisseur Zoran Bihac umgesetzt wurde. Der Geschichtenhasser im Bild kommt düster, aber nicht ohne Humor. Stephan als Sänger zu sehen, ist ungewohnt. Irgendwie vertraut, trotzdem neu.

Stephan: Ich sammle Worte und füge sie am Ende zu meiner Wahrheit zusammen. Dazu spaziere ich durch meinen Verstand und entrümple den Speicher meiner Erinnerung. Um alles besser zu verstehen und zu verarbeiten, muss ich es aufschreiben. Glück schreibt mit weißer Tinte, sagt man und ich mag irgendwie keine fröhlichen Texte. Ich mag die Poesie des Schmerzes. Glück muss ich nicht verarbeiten, das kann ich im Augenblick genießen und fertig. Mit einer rostigen Kette im Hirn aber, schreibt man keine Gute Nacht Geschichten. Die Hoffnung so vieler, die auf ein problemloses Leben, stirbt zwar zuletzt, aber meistens müssen sie lange warten. Ich habe mich mit Märchen immer schwer getan, und in den Geschichten die Menschen mir erzählten, zeichneten Sie ein Bild von sich, so wie sie gerne wären, aber niemals sein werden. Trotzdem glaube ich an die Kraft der Worte. Es gibt Worte die, wenn sie an der richtigen Stelle stehen, die Sterne zum tanzen bringen können, die Trost spenden und Mut machen, die uns helfen das Jetzt zu ertragen, Worte die uns motivieren, das zu finden wovon wir noch nichts wissen. Nach denen suche ich…

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Artwork Album

26.03.2008

Olé, olé - das Artwork steht! Gerade haben wir das fertige Booklet gen Druckerei geschickt und erwarten mit großer Vorfreude die Ergebnisse. Wird extrem schick werden. Viel zum Anfassen… Nur soviel schonmal! Nur zum Anschauen gibt es heute das fertige Cover von “Schneller, höher, weidner”. Nachdem die Kollegen von Amazon gestern schon mit einer falschen Abbildung für Verwirrung gesorgt haben, findet ihr unten das richtige Bild zum Album.

Albumcover

Video Zwei

25.03.2008

Ha, es ist doch noch online gegangen heute! Deshalb gibt es ausnahmsweise mal zwei Einträge. Auch nicht schlecht… Nun, einen mit ziemlich viel Musik unterlegten Videoclip rund um den Aufenthalt der Pro-Pain-Truppe in Frankfurt findet ihr hier!

Viel Spaß!

Cover Single

25.03.2008

Nachdem das für heute angekündigte Video einem technischen Streifschuss zum Opfer gefallen ist - der geneigte Leser wird es bemerkt haben - schieben wir einen würdigen Platzhalter ein. In diesem Beitrag findet ihr das Cover zur Single “Geschichtenhasser”. Schlicht, aber edel. Oder ist das ein Widerspruch? Auf jeden Fall schick!

Morgen dann der für heute angekündigte Clip. Versprochen, diesmal wirklich. Wenn nicht wieder jemand im Rechenzentrum über den Stecker stolpert… Oder so…

Geschichtenhasser-Cover

Pro-Pain - Beyond The Pale

24.03.2008

Montag Abend, 20 Uhr: Vier vollbärtige junge Männer schleichen durch die Straßen des Frankfurter Nordends, orientierungslos und offenbar ortsunkundig. Ausser sich selbst nichts dabei und auffallend nach allen Richtungen Ausschau haltend, schiebt sich das Quartett durch den schon auffallend kühlen Herbstabend. Der Anführer, kurzbehost und körperlich äusserst kompakt, geleitet seine Truppe schließlich doch noch sicher zwischen einer wildwuchernden Hecke und einer herunter gelassenen Schranke auf eine schmale Auffahrt und kurz drauf stehen sie im von mehrstöckigen Häusern eingefassten Hinterhof. Kurz ist es noch finster, dann tut der Bewegungsmelder seinen Job – meldet also Bewegung – und verscheucht das Dunkel in seine Ecken. Das kleine Kommando hat fast seinen Bestimmungsort erreicht!Was aussieht wie eine kleine autonome Taliban-Terrorzelle auf Erkundungstour sind – ganz im Gegenteil – vier Amis aus Florida und Texas. Die mögen zwar ihren Präsidenten auch nicht, sind aber in absolut friedlicher Mission in „Ws own country(side)“ eingefallen: Pro-Pain are in the house und das House ist kein geringeres als die 3R-Homebase, kreativer Think Tank und Knobelstube für Kreative, gelegen im Norden von Frankfurt. (more…)

Die ersten Gäste…

19.03.2008

Da ist sie also schon wieder rum, gut die erste Woche des Countdowns. Ging doch recht fix und hat gar nicht weh getan, oder nicht? Jetzt sind es schon nur noch fünf Wochen und dann steht Stephans Album plötzlich in den Läden. Die Zeit vergeht wie im Flug, fürwahr. Und zwischendurch, das kann man jetzt schon mal vorwegnehmen, werden wir euch hier an dieser Stelle nicht nur was auf die Augen sondern – und das ist ja das spannendste – weiterhin auch auf die Ohren geben. Es passieren noch einige interessante Dinge und alle, die schon passiert sind, bereiten wir euch hier noch mal auf. Keiner wird also was verpassen, der dran bleibt. Auf was kann man sich denn schon mal hinfreuen? Nun, da gibt es die ganzen Mitmusiker, die jetzt nach und nach auftauchen werden. Und Bilder… Und Interviews… Und dann drehte Stephan ja noch ein Video. Die nächste Blog-Woche wird erstmal ganz im Zeichen von Pro-Pain stehen. Wie Der W. schon ausgeplaudert hat, haben die vier Herren zwei Stippvisiten ins Studio unternommen und dabei reichlich musikalische Spuren auf dem Album hinterlassen. Wie und wo? In den nächsten Tagen! Das nächste Video kann ich schonmal für den kommenden Dienstag ankündigen…