Archive for April, 2008

Lebenszeichen/ Skew Siskin

30.04.2008

So, damit keiner denkt, wir hätten hier schon den letzten Vorhang fallen lassen, ein gaaaanz kurzes Lebenszeichen. Ja, wir sind noch da und schauen mit großer Freude auf das Feedback rund um “Faster, harder, Scooter” äh… “Schneller, höher, Weidner”. Und weil alles so schön ist, gibt es nächste Woche ein kleines Goodie für euch. Ich will es nur schonmal ankündigen, damit es nicht heisst, “die im Nordend haben sich wohl vom Acker gemacht”. Ganz und garnicht! Aber sowas von garnicht! Ihr solltet auf jeden Fall dran bleiben - more to come.

Und auch auf die Gefahr hin, meine Kompetenzen gnadenlos zu überreizen, mache ich mal ein wenig Werbung für Nina (ihr wisst, “Bitte töte mich”) und ihre Band SKEW SISKIN. Die haben nämlich im Mai ein paar Gigs an Land gezogen. Wer Lust hat, sich das mal anzuschauen, kann dies zu folgenden Gelegenheiten tun:

MI -28.05.2008 BERLIN (D) K17
DO -29.05.2008 KOELN (D) Underground
FR -30.05.2008 MUENCHEN (D) Metroplis
 

DA IST DAS DING!

25.04.2008

Es ist endlich vollbracht. Der 25.4. ist da und damit auch “Schneller, höher, Weidner”. Gemeinsam haben wir uns die Wartezeit so kurz wie möglich gemacht und damit wars ja garnicht so schlimm. Ich hoffe, es hat euch genau so viel Spaß gemacht wie uns und ihr habt genau so viel Freude wie wir an dem Stück Musik, das am Ende dabei raus gekommen ist. Wir haben noch ein, zwei Videos und noch ein paar Texte, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Schaut also auch in den nächsten Tagen öfter mal wieder hier vorbei. Der Blog-Traum ist noch nicht ausgeträumt…

Ach ja… Meinungen zum Album gerne hier in den Kommentaren oder aber - noch besser - im Forum!

Bis die Tage und viel Spaß mit “Schneller, höher, Weidner”!

Der W. in den Medien III

24.04.2008

RockHard? Abgehakt! EMP? Ist durch… Internet? Kommt noch… Was soll also an der Medien-Front noch passieren? Nun… Mit einigen Bauchschmerzen und überzeugt durch gutes Zureden hat Stephan einem weiteren Print-Magazin ein Interview gegeben, das ausnahmsweise mal nicht zur Fachpresse zählt. Dieses Magazin ist kein geringeres als der Spiegel, der morgen - Montag - mit einer 1 1/2 Seiten W-Story erscheint. Als die Anfrage aus Hamburg kam, haben wir uns lange Gedanken gemacht, ob es sinnvoll ist, das zu machen. Die Argumente, die dagegen sprachen, sind hinlänglich bekannt. Wir kennen das Interview bereits (was ein Teil der Auflagen war, die im Vorfeld abgesprochen waren, um nicht wieder mal Schiffbruch zu erleiden) und sind mit dem Ergebnis einverstanden. Es dreht sich nochmal viel um die Onkelz, ein bisschen weniger viel um den W und reichlich um Stephan Weidner

Der W in den Medien … II

23.04.2008

Im aktuellen EMP-Katalog ist ein zweiseitiges Interview mit Stephan. Ihr könnt euch das Gespräch hier im Online-Katalog auf Seite 52/53 anschauen.

Ausserdem gibt es noch zwei Kleinigkeiten: Der Vollständigkeit halber gibt es nun auch die zweite Hörprobe (”Tränenmeer”) zum Download, dazu haben wir ein paar Desktop-Hintergründe in Single- und Album-Design springen lassen!

Rupert Keplinger im Interview II

23.04.2008

Bevor wir mit dem zweiten Teil von Ruperts Interview weitermachen, möchte ich euch noch schnell seine brandneue, taufrische Homepage ans Herz legen. Wer also noch ein bisschen mehr erfahren will, surft mal fix zur

Rupert Keplinger Homepage

Jetzt geht´s aber weiter!

Erzähle doch bitte mal was über deine Ausbildung!

Ich habe zwei Jahre lang eine Berufsausblidung zum „Rock- und Pop-Musiker“ an der Hamburg School Of Music statt gemacht. Das war wirklich eine sehr hilfreiche Geschichte. Das Angebot war breit gefächert und man konnte relativ frei entscheiden, wie man das für sich nutzt. Und dort habe ich mir – wie ich glaube – die nützlichsten Informationen raus gezogen, die mir das Leben als Musiker erleichtern.
Außerdem hab ich da Leute kennen gelernt, die mir in meinen schwierigen Anfangstagen die nötige Unterstützung gegeben haben, meinen Weg zu finden und zu gehen.

Und was hast du da genau mitgenommen?

Sinn und Zweck dieser Ausbildung lässt sich für mich in einem Wort zusammenfassen: Zeitvorsprung! Denn Sachen, die man sich sonst mühsam über Jahre aneignet, fand man dort sehr komprimiert. Teilweise hat es geklappt, teilweise aber auch nicht.

Und da lernt man, wie man ein reicher und berühmter Musiker wird?

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Rupert Keplinger im Interview I

22.04.2008

Der Name Rupert Keplinger sollte euch ja durch diverse Erwähnungen hier und in anderen Quellen inzwischen geläufig sein, oder? Kurz zusammen gefasst: Rupert ist der Gitarrist in Stephans Mannschaft und darüber hinaus sein wichtigsten kreativer Partner in der Produktion. Alles weitere erzählt er euch am besten selbst…

Was ist denn deine Rolle in der Produktion?

Das ist sehr unterschiedlich. Wir haben uns im März 2007 das erste Mal bei Stephan zuhause getroffen, wo er mir seine Ideen vorgespielt hat. Teilweise waren das noch Fragmente, teilweise schon weitgehend ausgereifte Songs. Wir haben dann auch Musik von anderen Bands, die Stephan interessant findet, zusammen gehört, unterschiedlichster Stilistik. Es ging in diesem ersten Schritt darum, heraus zu finden, was der gemeinsame Nenner all dieser Sachen sein könnte. Was will Stephan auf seinem Album haben? Da ging es erstmal weniger um Inhalte als um Atmosphäre oder Spielattitüde. Gefühle, die man mit bestimmten Songs transportieren will. Manchmal war es dann mein Part, diese Ideen und Atmosphären in Töne umzusetzen, fehlende Teile zu ergänzen oder was zusammen zu fügen, was auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zusammen passt. Manche Ideen waren nur kleine 4-taktige Schnipsel, wie das Intro von „Zwischen Traum und Paralyse“, das Stephan irgendwo mit seinem Handy aufgenommen hatte. Da ging es dann darum, zu erkennen, was ist die Essenz dieser Idee, und wie können wir daraus einen ganzen Song machen, ohne dass der ursprüngliche Grundgedanke dabei verloren geht.
Also die erste Aufgabe lag im Bereich Songwriting und Arrangement. Das betraf hauptsächlich die Entwicklungsphase, in der wir zu zweit die ganzen Demos aufgenommen haben.
In der Produktion ging es dann darum, die Arrangements genau so oder noch besser umzusetzen. Das heisst z.B. mit Pro Pain die einzelnen Parts zu erarbeiten, oder darauf zu achten, dass der Trommler jede Bassdrum genau da spielt, wo wir sie haben wollen. Und natürlich die ganzen Gitarren so knallermäßig einzuspielen, wie wir uns das beim Songwriting vorgestellt hatten.

Du hast gerade den „gemeinsamen Nenner“ angesprochen. Kannst du das konkretisieren? Was hält denn die Stücke im Innersten zusammen?

Das ist eine schwierige Frage! Wenn du eine Antwort darauf in stilistischer Hinsicht willst, dann kann ich sie dir leider nicht liefern. Denn dafür ist das Material zu vielschichtig. Was sich aber wie ein roter Faden durch die Stücke zieht, ist eine bestimmte Intensität.

Kannst du das etwas näher erläutern?

(überlegt) Es ist alles sehr intensiv, sehr gefühlsbetont. Nichts seichtes, nichts leichtes, nichts oberflächlich lustiges. Die Texte sind sehr persönlich und intim. Da meint es jemand sehr ernst in dem was er sagen will, auch wenn es da und dort über Ironie ausgedrückt wird. Und das gilt auch für die Musik. Das ist für mich der „gemeinsame Nenner“.

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Neues Video online

21.04.2008

Wie versprochen ist gerade das neue Video online gegangen (Ja, ja… Diesmal sind wir wirklich gut in Termine einhalten, oder?). Angekündigt haben wir das kurze Making Of zu “Geschichtenhasser” und dabei ist es auch geblieben. Interessant, wie wir meinen.

Viel Spaß!

GESCHICHTENHASSER - Making of

Ausblick

19.04.2008

Folks, es ist ausgestanden. Die meisten von euch haben hoffentlich - ka-tsching - schon die Single in der Hand oder auf dem iPod und rockt sich mit dem “Geschichtenhasser” warm für den kommenden Freitag. Die Resonanz auf die bisher veröffentlichten Tracks ist ja wirklich sehr, sehr positiv. Hübsch, hübsch! Wir freuen uns!

Das heisst natürlich nicht, dass wir auf der Zielgeraden hier einbrechen werden. Deshalb turnusgemäß wieder ein kleiner Ausblick auf die kommende, letzte Woche vor der Album-VÖ. Was haben wir also noch vor?

1.: Am kommenden Montag kommt ein kurzes aber interessantes Making-of zum Video zu “Geschichtenhasser”.

2.: Über die Woche verteilt werden wir euch Stephans wichtigsten Kreativpartner rund um “Schneller, höher, Weidner” vorstellen: Rupert Keplinger!

3.: Sicherlich noch das eine oder andere mehr…

Auf geht´s in den Endspurt! Seid ihr dabei?

Ha, ha, ha… Udo Lindenberg hat doch nicht gelogen

19.04.2008

Wir sind´s wieder, das 3r-Entertainment. Rhythmisch, ruckelnde Revolverhelden. Und wir haben uns etwas überlegt. Bevor unser kleiner Blog hier total aus dem Ruder läuft, nehmen wir ein wenig die Luft raus und relativieren die ganze Geschichte auf unsere für uns typische Art. Entspannt, ausgeglichen, buddhistisch…

Wir sind zu der Überzeugung gekommen – und auf die Idee hat uns jemand gebracht, der Udo Lindenberg sehr gut kennt – dass er gar nicht gelogen haben kann, weil er höchstwahrscheinlich das, was er gesagt hat, wirklich glaubt. Und das wiederum ist faktisch keine Lüge. Eine Lüge wäre es nur, wenn er es mit Vorsatz getan hätte. Wir glauben aber neuerdings, dass er glaubt, dass es so war, wie er glaubt und wir glauben auch, dass er glaubt, dass er es tatsächlich so erlebt hat, wie er sagt. Im Gegensatz zu Udo wissen wir aber, dass es anders war, als er gesagt hat und wir wissen auch, dass er nicht mehr genau weiß, wie es wirklich war. Was heißen soll, dass er eigentlich nicht der vorsätzlichen Lüge, sondern nur der fahrlässigen Vergesslichkeit und der nebulösen Wissensvermischung schuldig gesprochen werden kann.

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Was bisher geschah… II

18.04.2008

Und weiter geht´s in Sachen „Was bisher geschah“! Ein kurzer Rückblick:

Ihr seht, es rumort schon ein wenig länger. Was nicht heissen soll, dass hier Ideen-Recycling stattfindet. Ne, das wirklich nicht. Auch kommt nichts aus den Geheimarchiven zum Einsatz, in die der Weidner seine guten Ideen weggebunkert hat, um sie mal für sich alleine nutzen zu können. Hey, dachtet ihr das wirklich?

Ne, sicher haben die wenigsten dran geglaubt, dass Stephan sich an ein paar abgehalfterten und schlecht abgehangenen Ideen aus seinem Fundus bedienen würde. Und dennoch sind diverse Nummern schon vor einigen Jahren entstanden (”Pass gut auf dich auf” und der “Geschichtenhasser” beispielsweise). Wie verlautet, schleicht die Solo-Idee schon seit einer guten Dekade um die Häuser. Die heisse Phase begann jedoch wirklich erst im März 2007. Da trafen sich Stephan und sein Partner in Crime, Rupert, im weidnerschen Kleinstudio, um das aufgelaufene Material zu sichten. Fragmente bis dahin nur, manche aber auch schon fast im Demo-Stadium und weiter ausgereift. Wo sollte die Reise hingehen, was kann der rote Faden sein? Sowas ist ein spannender Prozess, in dem wichtige Entscheidungen getroffen werden. Welche Bruchstücke sind es wert, weiter verfolgt zu werden und für welche Melodie ist die Reise bereits hier beendet? Von Texten sprechen wir hier übrigens in der Regel noch gar nicht, sondern von nackten Kompositionen. Es war also Frühjahr 2007, als man zu zweit die zusammen getragenen Teile zumindest schon mal in Demo-Form gegossen hat. Ein kleiner, verschrumpelter aber schon lebensfähiger Organismus. Dem Fötalstatus eben entwachsen, aber noch einen langen und beschwerlichen Weg durch den Geburtskanal vor sich. Rupert beschreibt diese Phase so:

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