Archive for Mai, 2008

Skew Siskin auf Tour

27.05.2008

Aus aktuellem Anlass nochmal ein dringender Hinweis. Nina C. Alice - nicht nur bekannt als Stephans weiblicher Konterpart auf “Bitte töte mich” - ist mit ihrer Band SKEW SISKIN im Moment auf Mini-Tour in Deutschland. Stephan selbst hat sich am Wochenende die Show in Barcelona angeschaut und war begeistert. Und hat sich zu Sachen hinreissen lassen, die hier besser unter Verschluss bleiben… ;-) Keine Bange, ihr habt nichts einschneidndes dabei verpasst. Wie auch immer, hier nochmal die Dates:

28.5. - Berlin, K17

29.5. - Köln, Underground

30.5. - München, Metropolis

Wer Zeit und Lust hat, weiss jetzt Bescheid!

Externes Video

24.05.2008

Ein kleines Video (wieso schreiben wir hier eigentlich immer und zu jedem Clip ”kleines Video”?) zur Zusammenarbeit von Stephan mit ESCHENBACH - und ein paar Töne dazu - findet ihr auf der MySpace-Präsenz der Band.

Um ganz genau zu sein hier:

ESCHENBACH MySpace-Präsenz

Stephan Weidner produziert ESCHENBACH

24.05.2008

Mitte April 2008, wenige Tage vor Veröffentlichung von „Schneller, höher, Weidner“, stürzt sich Stephan schon in sein nächstes Projekt. Denn kaum waren die Arbeiten an seinem Solo-Debüt abgeschlossen, standen drei bis unter die Haarspitzen motivierte Musiker aus München und Bielefeld in der Tür, um zusammen mit Stephan an ihrer ersten Veröffentlichung zu schrauben

Ben Tewaag (Gesang), Phillip Eschenbach (Gitarre, Bass, Elektronik) und Nils Berger (Schlagzeug), fuhren 2006 und 2007 als Ultima Ratio Regis bereits Support-Touren mit den New Yorkern Pro-Pain und Dog Eat Dog. Seit 2008 heissen sie ESCHENBACH und sind mit 13 unterschiedlich ausgereiften Stücken in Frankfurt eingefallen, um mit Stephan und Michael Mainx im studio23 ihren Erstling einzuspielen. Musikalisch charakterisiert der Hausherr ESCHENBACH als einen „Mix aus Rage Against The Machine, Onkelz und Rammstein“, eine Einschätzung, die durch Tewaags wütende Texte noch unterstützt wird. Bis spätestens Ende Juni soll die noch unbetitelte Scheibe im Kasten sein, ein Releasetermin steht frühestens im Herbst ins Haus.

Der Erstkontakt zu Ben Tewaag, der es sich nicht nehmen ließ, im Abspann seiner auf MTV ausgestrahlten Serie „Freakshow“ „Keine Amnestie für MTV“ zu platzieren, datiert zurück ins Jahr 2006. Die eingesandten Demotracks überzeugten Weidner und er sagte der Band zu, sie zu produzieren. Nach Abschluss der Arbeiten an „Schneller, höher, Weidner“ ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass Versprechen einzulösen. Dass ESCHENBACH diesen Deal aufgrund der Verwegenheit ihres Frontmanns erhalten haben, ist in den Bereich der Mystik und Legenden zu verbannen.

Der W. in den Medien III

23.05.2008

Neben all dem Spiegel und SZ und was weiss ich wo noch-Ärger wollen wir an dieser Stelle wieder auf drei sympathische, kleine Interviews mit Stephan hinweisen und die entsprechenden Pages ein wenig featuren. Mal wieder sei festgestellt: Es muss wirklich nicht immer die Weltpresse sein, im Kleinen macht es doch immernoch am meisten Sinn.

Stephan stand kürzlich den Vertretern von SKIPMAG.DE, ADIOZ.DE und POWERMETAL.DE Rede und Antwort, die zugehörigen Interviews findet ihr

Hier (powermetal.de)
Hier (Skipmag.de)
und hier (adioz.de)

Charts, Charts, Charts

20.05.2008

Für die Statistikfreunde: “Schneller, höher, Weidner” hat sich, nachdem es letzte Woche von Zwo auf Sieben ging, auch in der dritten Woche in den Top10 etabliert. Und zwar auf einer grundsoliden Acht! Drei Wochen Top10 sind - bei aller Bescheidenheit - doch aller Ehren wert!Mal schauen, wie es weiter geht…  

Nochmal ein Videochen…

13.05.2008

Noch einmal ein Griff in die Absurditäten-Kiste! Lagerkoller, Skurriles und durchdrehende Musiker! Was Kleines für auf die Faust…

Und wo? Na  hier!

Das ist jetzt heiss…

09.05.2008

Der Song zum Wetter, das Dankeschön für eine großartige Chartplatzierung und noch großartigere Kommentare zu “Schneller, höher, Weidner”. Stephan spendiert einen Extra-Track, der während der Session zum Album entstanden ist. “Heiss” nennt sich das Ding und geht so gut euphorisch nach vorne, dass es einfach nicht aufs Album gepasst hätte. Wird euch sicher Freude machen auf dem Weg an den See, in den Urlaub und ins Wochenende! Und damit jeder auch direkt mitsingen kann, gibts den Text unten drunter gratis frei Haus mitgeliefert!Edit: Den Song gibt es auch als Download auf www.myspace.com/stephanweidner DER W - HEISS

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Die Medien im W-Blog I

06.05.2008

Zum Spiegel Interview:

Da sich meine Erwartungen in dieses Interview in Grenzen hielten, löst das Ergebnis nicht viel in mir aus. Zu oft habe ich solcherlei Erfahrungen gemacht, als dass der Artikel mir mehr als ein Kopfschütteln abringt. Ein paar interessante Dinge zum „warum“ und „wie“ habe ich aber dennoch zu berichten. Und was zum Schmunzeln gibt es auch. Ich versuche, mich so kurz wie möglich zu fassen, allein schon deshalb, weil dieses Thema nicht mehr Zeit verdient. Ich habe mich auf dieses Interview nur deshalb eingelassen, weil mir versichert wurde, dass ich den Artikel autorisieren kann, wir die Bildauswahl treffen, und ohne meine Einwilligung nichts veröffentlicht wird. Mir wurde versprochen, dass wir über mein neues Album und dessen Inhalt sprechen, aber auch, und das ist klar wenn man mit dem Spiegel spricht, meine Onkelz-Vergangenheit thematisiert wird. Die Gewichtung sollte in etwa 50/50 betragen. Klar kann man sich fragen, ob ein solches Interview überhaupt Sinn macht. Ich war der Meinung: Nein. Ich war skeptisch, ob ein Magazin wie der Spiegel in irgendeiner Form in Lage ist, die eigene Position zu reflektieren und gewillt ist, objektiv zu berichten. Warum sollte plötzlich alles anders sein? Ich habe mich in vielen Gesprächen überzeugen lassen, dass es unter den oben beschriebenen Umständen kein Risiko gäbe und man die „einmalige“ Chance nutzen sollte, ein paar aufklärende Worte zu sprechen. Wir einigten uns darauf, der Presse ihre „zweite“ Chance zu geben. Hierbei von einer „zweiten“ Chance zu  reden ist eigentlich Zahlenquälerei. Ich blieb also skeptisch, der Spiegel aber, einmal Lunte gerochen, ließ nicht locker und schaffte es schließlich, mit vielen Zugeständnissen ihrerseits, dass wir zusagten. Der Vorwurf der Naivität ist in diesem Fall ausdrücklich erlaubt. Spätesten bei Philipp Oehmkes schleimigen Versuch, sich mit den Worten „Frankreich 84“ stehe bei ihm im Plattenschrank, Sympathien zu verschaffen, hätten bei uns die Alarmglocken angehen müssen. Ich weiß nicht was ihn damals davor bewahrt hat im hohen Bogen aus der Studiotür zu fliegen. Im nachhinein glaube ich, dass er es den Beteuerungen der Medien-Söldner zu verdanken hatte, die für ihn gebürgt hatten. Das zum Vorgeplänkel.

Es wunderte mich nicht, dass die erste Fassung des Interviews nicht mal annähernd akzeptabel war. Nicht mal diskussionswürdig das Teil. „Rechts“, „Rechtsrock“, „Gewalt“ und „Zensierte Platten“. Alles schon mal gelesen und das sogar besser. Da hat jemand mal wieder nichts verstanden oder verstehen dürfen. Welches Jahr haben wir? 2008? Egal, es war den Versuch wert und ich habe dem Rat meiner Freunde Folge geleistet und entgegen meiner sonst so sturen Haltung der Presse gegenüber mit dem Spiegel geredet. Das war’s – kein Interview im Spiegel!! Der arme Eddy! Überbringer meiner Entscheidung und Emotionspuffer in Menschengestalt musste sich dann das Geheule von Oehmke und Co. antun. Taktisch klug vom Spiegel-Agenten vorbereitet kam das Interview einen Tag vor Druckschluss/Trugschluss zum Gegenlesen bei uns an. Absage? Wie jetzt? Man habe den Platz fest geblockt – was nun? Man wolle das Interview unbedingt und außerdem ist es doch so toll geworden, man wolle aber seitens des Spiegels noch mal nachbessern und, und, und…

Kurz und knapp – auch Teil 2 war große Scheiße! Absage zweiter Teil!

Und ist er nicht willig… oder, jetzt wird es lustig!

Der Spiegel - ganz trotzig und böse Menschen könnten meinen erpresserisch-: Dann schreiben wir eben trotzdem über den bösen Proll W. Und besser, so mussten wir zumindest befürchten, wird’s bestimmt nicht. „Na und, sollen sie sich was aus den Fingen saugen die Deppen“, war meine Antwort.

Das wollte der Spiegel-Mann aus Gründen, die ich nicht kenne, dann doch nicht. Und jetzt kommt’s! Tata und Tusch! Panik? Hilflosigkeit? Wir dürfen das Interview selbst schreiben!?! Häh? Hat es geschellt? Hat es das im Spiegel schon mal gegeben? Ich hab schon viel erlebt, aber selbst einen Text für den Spiegel schreiben zu dürfen, dafür reichte selbst meine Fantasie nicht aus. Trotzdem ein verlockendes Angebot und gerne genommen. Die Verlockung, mich über den grünen Klee zu loben war groß, aber erschien sogar meiner W-nigkeit zu dreist. Also haben wir die fiesen und ironischen Fragen des Spiegels übernommen und nur dezent an den Antworten gearbeitet. So hätte es gehen können. Immer noch nicht 100% das, was ich gerne gelesen hätte, aber zumindest Spiegel gerecht. Klar - das Ergebnis war der Spiegel Redaktion nicht genehm und im Gegenzug durfte der Autor wieder an den Fragen schrauben und stark kürzen. So ging der Text noch 2, 3 Mal hin und her und wir einigten uns letztendlich auf den Artikel, den ihr im Spiegel lesen konntet. Na, ja fast…

Oehmke und Konsorten haben es sich nicht nehmen lassen noch mal ne Schippe draufzulegen und Bilder zu nehmen, die natürlich nicht mit uns abgestimmt waren. Mit den zynischen Bildunterschriften bewies der Spiegel sogar Bild-Zeitungs-Qualität. Halten wir zum Schluss noch fest, dass der finale Text nicht von mir autorisiert wurde. Aber was soll’s? Ist doch ne lustige Geschichte und ein weiteres „Noch-nie-dagewesen“ Erlebnis. Danke!

Was dabei rausgekommen wäre, wenn Herr Oehmke sich den Artikel gleich zu beginn hätte aus den Fingen saugen müssen, könnt ihr im kleinen „Nachtreten“ Oehmkes auf Spiegel Online nachlesen. Viel Spaß!

 

Stephan

Danke…

05.05.2008

Ich habe mich lange nicht zu Wort gemeldet. Warum, fragt ihr euch?
Ich wollte erstmal die Musik das Gespräch führen lassen.
Diese Lieder, Einzelheiten, Geschichten, was auch immer, sie sind wie meine abgeworfene Haut. Ich brauchte Abstand und war erschöpft. Ich wollte, dass ihr die Songs erst hört, sie mir weg nehmt, und damit erstmal macht, was ihr wollt. Ich wollte wissen, was ihr denkt und ob ihr sie zu irgendwas nutzen könnt.
Jetzt lese ich eure Kommentare und bin geplättet, überrascht ob eurer Reaktionen. Ich habe mit vielem gerechnet, nicht aber mit einer solch breiten positiven Resonanz. Es ist, als würde man aus Dreck Strom machen. Fast zu gut, um wahr zu sein.
Und jetzt? Wie sage ich am besten Danke ohne in Plattitüden zu verfallen? Wie sage ich euch am besten, was ich empfinde?

Ein Resumee:
Ich hoffe, es ist nicht zu abstrakt, was ich schreibe.
Jeder Mensch hat seinen individuellen Höhepunkt.
Wenn der erreicht ist, sagt man, geht es eigentlich nur noch bergab.
Und Tatsache ist, dass keiner weiß, wann dieser Höhepunkt erreicht ist.
Wie es gelaufen ist, weiß man eigentlich erst, wenn es vorbei ist.
Klar, es ist immer eine Frage der Einstellung. Wenn man wirklich bereit ist, sich einer Sache mit ganzem Herzen zu widmen, dann wird sie auch bis zu einem gewissen Grad gut. Also, tanze so gut du kannst. Man hat eh keine andere Wahl. Das habe ich mit diesem Album versucht. Alles andere lag nicht in meiner Hand. Der Rest ist immer Glückssache. Offensichtlich habe ich Glück gehabt. Glück, dass euch die Essenz meines Schaffens gefällt!
Der Plan war, dass etwas ist! Und das Ziel war, es das zu teilen! Tausend Dank für eine nicht für möglich gehaltene Chart-Position und noch viel mehr für eure Worte in diesem Blog. Danke an Till, meine Mannschaft und alle Mitmusiker. Ihr rockt!!!!

Und euch verspreche ich hiermit eine Tour!

Stephan

“Schneller, höher, Weidner” chartet auf…

05.05.2008

… tadadadaaaaaa… tusch… feuerwerk… ZWEI!Geschlagen nur von der diese Woche unschlagbaren Madonna. Sensationell…