Tour 2011

07.12. - 20.12.2011

AUTOURNOMIE!

Ab dem 09.12.2011

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Archive für the ‘Uncategorized’ Category

57

16.02.2012

Wir freuen uns über Platz 57 für Eschenbach in den Media Control Charts und noch mehr über die durchweg guten Kritiken.

Danke dafür!

Stephan

Erster Livetermin für 2012

16.02.2012

Es geht nahtlos weidner. Denn auch 2012 ist DER W – diesmal wieder unter eigener Flagge – alles andere als träge und bestätigt hiermit den ersten Livetermin fürs neue Jahr. DER W wird das diesjährige Pfeffelbach Open Air (Rheinland-Pfalz) headlinen und am Samstag, den 07. Juli auf der Bühne stehen. Tickets, weitere Bands und noch mehr Informationen zu Preisen, Anreise etc. gibt es ab heute unter www.pfeffelbach-openair.de.

An alle: E-S-C-H-E-N-B-A-C-H

27.01.2012

So kenne ich mich gar nicht, sitze hier und klicke 30x die Stunde auf meine eigene Page und alle anderen W und Eschenbach Webseiten, nur um zu sehen wie ihr das Teil findet. Bin weiterhin gespannt und will, das alle hier „Alles in Allem“ anchecken… es ist richtig, richtig gut! Glaubt mir.

Euer
Stephan

Alles in Allem-Trailer (Director´s Cut)

27.01.2012

Heute ist es so weit: Alles in Allem steht in den Läden (und vielleicht schon in euren CD-Regalen). Deshalb gibts hier nochmal einen “Director´s Cut” des Trailers. Jetzt sollten keine Fragen mehr offen sein, oder?

ALLES IN ALLEM – Der Albumtrailer!

26.01.2012

Eschenbach – Alles In Allem

23.01.2012

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und lechzt schon nach Neuem aus dem Hause 3R und Weidner. Das nächste, hoffentlich große Ding wartet nämlich bereits darauf, von euch entdeckt zu werden. Ich darf euch also an dieser Stelle mitteilen, dass der Zweitling von Eschenbach kurz vor der Veröffentlichung steht. Am 27. Januar ist es endlich soweit. Das Teil ist nicht ohne. Von mir produziert, aufgenommen und mit kleinen musikalischen Hinterlassenschaften versehen, muss es sich ja um ein Meisterwerk und einen Meilenstein in der Rockgeschichte handeln, haha.
Bevor ich euch mit 20 Plattitüden und schon-mal-gehörten Plattenfirmen-Anpreisungen langweile, verweise ich elegant auf www.eschenbach-band.com. Die Seite wurde komplett überarbeitet und gepimpt. Hier findet ihr neben den obligatorischen Hörproben, alles Wissenswerte rund um den Release. Ich finde, zwischen Weidner und Rammstein passt noch ‘ne Eschenbach CD, hahaha. Entscheidet selbst.

Stephan

Autounomie Blu-ray (endlich!)

29.12.2011

Zunächst einmal müssen wir uns bei euch entschuldigen, dass es eine so schwere Geburt war. Wir sind uns darüber klar, hier nur mittelmäßig performt zu haben. Zu unserer Entlastung sei jedoch gesagt, es ist unsere erste Blu-ray und es gab eine Menge unerwarteter Komplikationen, die erst aus dem Weg geräumt werden mussten. Auch waren wir anfangs noch nichtzufrieden mit den Aufnahmen und der Präsentation. Die Produktion dauerte länger als erwartet, die Konfektionierung war Gegenstand langer Debatten. Probleme, wo eigentlich keine sein sollten. Da ist uns einiges verrutscht.

Dafür sind wir aber jetzt endlich mit der Blu-ray Version der Autournomie DVD am Start. Herzstück dieser Blu-ray bildet die Show in der Dortmunder Westfalenhalle, die mit 28 Kameras mitgeschnitten wurde. 100 Minuten gestochen scharfes Livematerial, plus 30 Minuten Doku-Footage hinter den Kulissen und 3 Bonustracks aufgenommen in 3D. Das alles selbstverständlich in Dolby Digital TrueHD 5:1.
Noch was: Es handelt sich hierbei um eine reine Blu-ray Version, ohne die Doppel Live CD der herkömmlichen DVD Version. Laut Vertrieb ist ein Bundle in diesem Format nicht möglich. Der Preis wird je nach Händler zwischen 17,– und 20,– € liegen. Veröffentlichung spätestens am 13.01.2012.

Liebe W-dianer,

23.12.2011

habt dank für ein berauschendes 2011.

Autournomie2 war das i-Tüpfelchen auf einem ereignisreichem Jahr und sein krönender Abschluss. Ich bedanke mich von Herzen für eure unglaubliche Unterstützung und Treue. Ich hatte wahnsinnig viel Freude mit euch und darf diesen Schwung, unglaublich motiviert, mit ins neue Jahr nehmen. Viel mehr geht nicht.

Ein dickes Dankeschön und das W-Verdienst Kreuz gehen an:
DIE Band, Dirk, JC, Henning (You Guys Rock!), mein Team bei 3R, Micha Mainx, meine Live Crew, Tonpool, Rockshop und alle, die dieses Jahr in Sachen W mit mir zu tun hatten.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und ein fettes 2012.

Euer Stephan

In fremden Gewässern

21.12.2011

Tauchfahrt. Ab zum letzten Gig. Wie ich bereits geschildert habe, war heute Morgen der Admiral nicht in seiner Koje. Chef und Band mussten sich alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Besonders den Rotwein.

Die Spoiler Boys grüßen zum letzten Konzert © E. Hartsch

Die Spoiler Boys grüßen zum letzten Konzert © E. Hartsch

Draußen liegt Schnee. Das Wetter ist der blanke Horror. Ich bin ja tropenverwöhnt und habe auf den Deutschen Winter überhaupt keinen Bock. Gottseidank dauert mein Gastspiel hier nur bis zum 28.12. Danach ist der Winter für mich vorbei und wenn ich das nächste Mal wieder nach Deutschland komme, wird schon Frühling sein.

Les Gay bekommt seine Gitarre gereicht © E. Hartsch

Les Gay bekommt seine Gitarre gereicht © E. Hartsch

Ich ziehe in unser Produktionsbüro ein. Eine sehr schräge und abgefahrene Venue, diese Turbinenhalle in Oberhausen. Hier wurden einstmals… naja ich schätze, wahrscheinlich Turbinen hergestellt. Neben der eigentlichen Konzerthalle gibt es noch einige Nebenhallen. Eine mit 5 Kunstrasen-indoor-kickerplätzen, eine mit 25 Profi Pool Tables. Dazu Restaurant, Café und Bar. Sehr nett. Semi-renoviert. Nicht so schick wie das Kesselhaus, aber auf dem Weg dorthin. Auch ist das Team hier vor Ort sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Band und Crew fühlen sich sauwohl. Gegen 4 hole ich meine 4 Metal Tix Gewinner am Haupteingang ab und führe sie durch den Backstagebereich. Viel gibt´s nicht zu sehen. Wenigstens können sie beim Soundcheck dabei sein, der an diesem Nachmittag nur aus einem Song (Leinen los) besteht, und können später den Stephan auf ein paar Worte und ein paar Fotos treffen.

Nette Fans in der Turbinenhalle © E. Hartsch

Nette Fans in der Turbinenhalle © E. Hartsch

Die Gästeliste ist heute mit nur wenigen Freunden sehr überschaubar und eine Fotografen oder Journalistenliste gibt´s gar nicht. Das passt mir ganz gut, denn ich habe auch ohne die genug zu tun. Eine letzte Runde Fotos, ein letzter Bericht und wir sind wieder im Hafen, runter vom U-Boot, raus aus dem Tourwahnsinn. Schade eigentlich und erstaunlich wie schnell es dann doch immer geht.

Halb Mensch, halb Gitarre „Wolverine“ – the guitar mutant © E. Hartsch

Halb Mensch, halb Gitarre „Wolverine“ – the guitar mutant © E. Hartsch

Lasst uns ein kurzes Résumé versuchen, ok? Zweiter Teil der Autournomie Tour. Definitiv kleinere Hallen und eine komplett neue Setlist. Hat´s euch gefallen? Ich war ja auf der ersten Rutsche nicht dabei, kann also nur für meine Wahrnehmung auf dieser Tour sprechen. Mir hat es tierisch viel Spaß gemacht. Ich fand die Crew unglaublich toll. Echte Profis, die – jeder für sich – genau wissen, was sie tun. Eine Hand greift in die andere. Alles lief perfekt und wie am Schnürchen. Keinerlei Probleme oder unvorhergesehene Schwierigkeiten. Ich bin auch der Meinung, dass der Spandauer als allein verantwortlicher Produktionsleiter einen sehr geilen Job abgeliefert hat. Ich würde jederzeit wieder mit ihm auf Tour gehen und mit ihm in das gleiche Büro ziehen. Ein Riesenspaß. Die Hallen waren kleiner als auf der ersten Tour, aber ich fand die Größe gut und passend. Besser volle kleine Hallen, als leere große Hallen, oder? Eschenbach waren auch sehr nette Begleiter. Ich habe viel gelacht und mich immer gerne mit ihnen unterhalten. Ebenso hat mir der kleine Gastauftritt unser Glitzerpunkfreunde aus Melbourne gefallen. Die Scarlets. Mal was anderes. Die haben übrigens vor ein paar Tagen geschrieben, sitzen bei über 30° im australischen Sommer und schnappen nach Luft. Ich soll euch alle von ihnen grüßen, was ich hiermit tue.

Gitarren Helden  © E. Hartsch

Gitarren Helden © E. Hartsch

Die Turbinenhalle ist gut besucht. Fast ausverkauft. Gegen 8 sind alle da – wieder die gleiche erste Reihe, wieder die gleichen Gesichter – und was mich besonders freut, die Eschenbacher werden heute ziemlich euphorisch abgefeiert. Sollte ich eine Rangliste erstellen, was ich nicht tue und worauf Stephan z.B. überhaupt keinen Bock hat, würde ich dennoch sagen, dass Oberhausen das beste Eschenbach Publikum hatte und dass Nürnberg/Oberhausen/München das beste W. Publikum hatte. Aber ich weiß, mit solchen Aussagen muss man vorsichtig sein. Außerdem geht es hier nur um minimale Nuancen, die sowieso kaum messen sind, eher um persönliche Eindrücke als um objektive Beurteilung. Also Gramm drüber…

Der Band merkt man den Hangover jedenfalls nicht an. In bester Spiellaune wird schon in der Garderobe geblödelt und gelacht. Nebenher werden mir heute auch wieder ohne Murren 100 DVDs signiert und überhaupt herrscht absoluter Friede hinter der Bühne. Die Bilder sprechen für sich.

Schatten © E. Hartsch

Schatten © E. Hartsch

Ich möchte mich bei Euch für´s Lesen und für das sehr positive Feedback bedanken. Ein paar mal habe ich daneben gegriffen, das mit der „Arroganz Arena“ in München nehme ich zurück, ok? Ein paar mal habe ich ins Schwarze getroffen. Mit einem solchen Ergebnis kann ich sehr gut leben. Wichtig ist, dass es Euch gefallen hat, dass ihr lachen konntet und dass ihr beim nächsten Mal auch wieder dabei seid. Ohne Scheiß, das Leben ist zu kurz, um schlecht drauf zu sein. Lasst uns lieber zusammen noch ein wenig Spaß mit dem W. haben, ok?

awesome performance – JC Dwyer © E. Hartsch

awesome performance – JC Dwyer © E. Hartsch

Gegen 1:30 verlässt die Band endlich die Katakomben der Turbinenhalle in Oberhausen und muss wie nach jeder Show noch eine knappe Stunde Autogramme am Bus schreiben. Fotos, Geschenke, Weihnachtskekse im „W-Design“. Alles drängt sich um den Bus und in dem Bus. Auch die Eschenbacher sitzen bei uns und trinken Rotwein. Jeder quatscht mit jedem. Ein sehr netter Abschluss. „Ungesellig“ nennt mich der Spandauer, was daran liegt, dass ich immer der erste in der Koje bin. Dort finde ich noch einmal Ruhe, um meine Bilder zu bearbeiten und um mir schon ein paar Gedanken aufzuschreiben. Außerdem ist es 02:00, mir fallen die Augen zu. Endlich lässt unser Busfahrer den Motor an. In 5 Minuten bin ich eingepennt und wache am Frankfurter Hauptbahnhof wieder auf, wo Stephan, die Band, der Spandauer und ich aus dem Bus fallen. Ekelhaftes Wetter. „Tschüss“, „Ja, mach´s gut!“ „Du auch, fahr vorsichtig!“ „Get home safe JC!“

Die Tour ist vorbei, ich bin wieder an Land: „TAXIIII“

Spoiler Boys and crew  -  last show © E. Hartsch

Spoiler Boys and crew - last show © E. Hartsch

P.S. Das, im Bericht zum Konzert in Halle, angesprochene Interview mit Stephan für „Punkrocknews.de“ ist online und das findet ihr hier:

http://www.punkrocknews.de/interviews/94/der-w/

Vielen Dank für´s Lesen nochmal

Frohe Weihnachten

Ed

Heimathafen

20.12.2011

Neu Isenburg 19.12.2011

Philip Eschenbach in Neu Isenburg © E. Hartsch

Philip Eschenbach in Neu Isenburg © E. Hartsch

Neu Isenburg ist ja fast schon Frankfurt. 5 Kilometer durch den Wald und man kommt an der Sachsenhäuser-Warte wieder raus. Der W. spielt heute in der Hugenottenhalle. Ich erinnere mich, zum ersten Mal war ich 1988 in der Hugenottenhalle. Mit Stephan, Kid und Dag bei den Ramones. Lange, lange her.

Heimspiel bedeutet Heim-Crowd und das bedeutet Gästelisten bis zum Abwinken. Mina, Stephans Sekretärin, sammelt schon seit Wochen und pfeffert dem Spandauer eine Excel Tabelle mit gut und gerne 60 Namen auf den Tisch. Schön säuberlich unterteilt in Familie – Freunde – Backstage – Gast – Gallerie und Garderobe. Die Küche hat das Bier Kontingent aufgestockt und mehr Wein gekauft. Wer weiß, was später noch passieren wird. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Stephan macht sich warm. Backstage Hugenottenhalle © jürgen köhler www.dog-pix.de

Stephan macht sich warm. Backstage Hugenottenhalle © jürgen köhler www.dog-pix.de

Stephan und ich nutzen die Nähe zu Frankfurt zur Flucht. Mina kommt mit Stephans Auto und holt uns ab. Ich wasche meine Wäsche, gehe duschen und tippe den München Bericht über die weihnachtliche Vorhölle nochmal neu. Das Foto von JC, aus dem gestrigen Blog ist übrigens mein neuer Lieblings Schuss. Überhaupt fand ich das Kesselhaus ziemlich gut. Eine sehr schöne Location.

Dagegen ist die Hugenottenhalle ein altes Schlachtross, naja mit einer 1500er Kapazität eher ein Schlachtpony. 70er Charme. Erinnert mich an die Saarlandhalle in Saarbrücken. Auch so ein Fossil der Veranstaltungsindustrie.

Leinen los © jürgen köhler www.dog-pix.de

Leinen los © jürgen köhler www.dog-pix.de

Um 16:00 sind wir alle am Start. Der Sound ist gecheckt, die Anlage steht. Ich treffe die 4 Metal Tix Gewinner vor der Halle und führe sie auf ihrem Backstagerundgang über die Bühne. Marco, Stephans Guitar Tech und Backliner erklärt ihnen die gesamte Soundanlage, die Instrumente und die Bühnentechnik. Er macht das sehr souverän und professionell. Auch für mich gibt´s hier noch viel zu lernen. Was für ein Berg an High Tech Spielzeug. Aber ohne Schnörkel, wie wir von Marco erfahren. Rauer Sound und eine raue Produktion. „Was du hörst, ist das, was auf der Bühne passiert. 4 Männer, die sich den Arsch abspielen. Komplett Live. Keinerlei Playback-Gefuddel oder Guitarren-Doppelungen oder Spielereien und Effekte. Rough und in die Fresse!“ Damit können wir etwas anfangen. Danke Marco, für diese interessante Einweisung.

JC Dwyer  © jürgen köhler www.dog-pix.de

JC Dwyer © jürgen köhler www.dog-pix.de

Thomas Hess stellt heute die Security. Somit herrscht hier der alte, raue IH-Umgangston. Fast wie früher. Nach 7 BO Tourneen unter Thomas Hess, schockt mich nichts mehr. `Ne nackte Alte im Graben? Na und? Alles gesehen. Irgendwann werden diese Geschichten aufgeschrieben werden müssen.

Stephan – fast zu Hause © jürgen köhler www.dog-pix.de

Stephan – fast zu Hause © jürgen köhler www.dog-pix.de

Das Frankfurter Publikum braucht lange, um warm zu werden. Mindestens 3 oder 4 Songs. Zum Ende hin, erreichen sie dann endlich ihre Betriebstemperatur und können nicht genug kriegen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es nicht ganz an die Feierlaune der Nürnberger heranreicht.

Warm-up vor der Show © jürgen köhler www.dog-pix.de

Warm-up vor der Show © jürgen köhler www.dog-pix.de

Wir haben heute einige Fotografen im Graben. Unter anderem unseren guten Freund Hot Dog. Aufmerksame Fans kennen den Hot Dog noch von der DVD „Onkelz Tour 2000“, als er noch Stephans Backliner und nebenher Bassist bei Hassmütz war. In diesen Tagen und Jahren spielt er mit seiner Band Slawheads in und um Frankfurt. Hot Dog fotografiert heute die ganze Show und wird mir später die Bilder zur Verfügung stellen. Sprach ich eben noch von einer „nackten Alten im Graben?“ Leider sitzen sowohl Hot Dog als auch ich unten in der Garderobe am Rechner als oben in der Halle eine stadtbekannte Vertreterin der Frankfurter Krawallerie ohne T-Shirt und mit frei schwingenden Titten durch den Graben läuft. Eine andere schafft es bis auf die Bühne und fällt dort dem Stephan um den Hals.

Tourtagebuchschreiber © jürgen köhler www.dog-pix.de

Tourtagebuchschreiber © jürgen köhler www.dog-pix.de

Gottseidank nimmt Stephan solche Dinge locker und bleibt entspannt. Ebenso wie in München, als es gut und gerne 40 Fans in den Backstagebereich geschafft haben. Ich stehe draußen in der Kälte. Während Mina, mit blauem Bauarbeiterhelm auf dem Kopf, die Crew anheizt: „Hier Alter, nicht stehenbleiben. Auf jetzt, schieb´ das Case in den Truck. Trödeln kannste zu Hause“, stehe ich mit Thomas Tiesler, JC´s Drum Tech neben dem Bus. Wir beobachten die Szenerie und er sagt mir, dass er so etwas von keinem anderen Künstler kennt. Temperatur, nahe des Gefrierpunktes und Stephan, JC, Dirk und Henning stehen dort länger als eine Stunde in der Kälte. Geben Autogramme auf alles, was man ihnen hinhält, unterhalten sich ausführlich mit den Fans und posieren geduldig für Fotos. Wie immer: „Moment, gleich hab´ ich´s!“ oder „Oah, scheiße nee, Akku alle!“

Ich liege schon lange in der Koje, als der W. die Party aus den Hugenottenhallenkatakomben auf das Unterdeck des U-Boots verlegt. Von der Abfahrt bekomme ich nichts mit. Als ich heute Morgen in Oberhausen aufwache und den Vorhang beiseite schiebe, sehe ich, dass das Bett gegenüber unbenutzt ist. Verdammte Scheiße, der Admiral ist weg. Verlorengegangen auf der Überfahrt? Von Fan-Piraten gekidnappt? Wahrscheinlich hat er sich selbst weggefeiert. Sitzt bestimmt noch irgendwo oder hat entschieden, dass er mit dem Helikopter hinterherfliegt. Wie ich schnell feststelle, hängt er noch mit ein paar Versprengten in der Lounge, diskutiert über Musik und Weltfrieden und entscheidet, dass der Soundcheck soweit wie möglich nach hinten verschoben wird. Ich gehe frühstücken, als er in seine Koje klettert. Scheiße, habe vergessen ihn an sein Rock-Hard Interview mit Thomas Kupfer zu erinnern. Naja egal, wird das halt auch verschoben.

Volles Licht in der Hugenottenhalle © jürgen köhler www.dog-pix.de

Volles Licht in der Hugenottenhalle © jürgen köhler www.dog-pix.de

Die Tour nähert sich dem Ende. Wir sind bereits in Oberhausen. Dann hat sich auch mein Job hier erledigt. Ich würde sagen, wir lesen uns morgen wieder, zum großen Tourfinale, oder?

Bis spädda

Gruss

Ed