Tour 2011

07.12. - 20.12.2011

AUTOURNOMIE!

Ab dem 09.12.2011

Merchandise

DER W@YOUTUBE

 

Auf einem Bein kann man nicht stehen – oder: Wie überredet man den W, doch noch eine Single zu veröffentlichen?

Für mich stand fest: Das war’s. Der WM-Song ist im Kasten und damit hat sich’s. Ein freier Download auf meiner Webseite und damit habe ich meine Schuldigkeit getan. Wird schließlich schon genug kommerzielles Schindluder rund um die WM veranstaltet, da brauch ich mich nicht auch noch einzuklinken. Also, Thema Single abgehakt und vergessen...

Der glorreichen Idee Daniels haben wir es wieder einmal zu verdanken, dass es nun doch anders kommt. Bevor jetzt alle „Kommerz“ schreien, den freien Download wird es geben, also kommt wieder runter. Seiner Idee, doch eine Single zu veröffentlichen und den gesamten Gewinn Bedürftigen zu spenden, konnte ich dann doch nicht widerstehen._ Gab es doch jede Menge Stimmen, die sich nicht nur einen Download sondern auch harte Ware wünschten. So weit, so gut: Ein Lied auf einer Single wirkt zugegebenermaßen ein wenig verloren. Ein zweites musste her, war aber nicht da...

Einer glücklichen Fügung trotze ich dann einen weiteren Schlager ab...

Schon seit langem ging ich mit der Idee schwanger, ein Lied für die zu schreiben, die Woche für Woche als Verlierer vom Fußballplatz schleichen. Wohl inspiriert von einer weiteren trophäenlosen Saison als Fan der Frankfurter Eintracht. _Da ich meinen Verein die letzten Jahre nur im Keller der ersten Liga oder schlimmer noch, bei Spielen in Burghausen und Aue gesehen habe, war mir klar, ich muss etwas für das Selbstbewusstsein der verlierenden Mannschaft und ihrer Anhänger tun. „Gewinnen kann jeder“ sollte der Titel sein, und das Verlieren erträglich gestalten, mehr fiel mir aber lange Zeit nicht ein. Vor 3 Wochen stand mein 6-jähriger Sohn vor mir und stammelte „Ich sag zum Abschied leise..........Scheiße“. Kurz geschockt von der Deftigkeit seiner Worte und der Frage, wie er auf so was kommt, fiel mir die Möglichkeit eines frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft ein, und ich fand seinen Ausspruch irgendwie trostspendend. Da war sie, die Initialzündung zu „Gewinnen kann jeder“. Hier und da noch ein wenig bei mir selbst geklaut und fertig war der Text. Die Musik musste aus Zeitgründen so reduziert wie irgendwie möglich sein. Ich dachte an Irland und die Pogues, an Lieder voller herrlicher Verliererromantik, gesungen aus Whiskey gespülten Mündern. Egal wie beschissen es den Leuten dort geht, das Glas ist immer halb voll und nicht wie hier, halb leer. In diesem Sinne: Gewinnen kann jeder!

 

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