Suprasod (2000)
Mit der Jahrtausendwende stellt Stephan erstmals sein über viele Produktionen erworbenes Studio-Know-How einer externen Band zur Verfügung.
Die New Yorker SUPRASOD – erstes Signing auf dem neu gegründeten Onkelz-Label „rule23“ – enterten im Frühjahr 2000 die frankfurter DropZone-Studios, um unter der Ägide von Stephan und Co-Produzent Michael Mainx ihr selbst betiteltes Debüt einzuspielen.
Stilistisch irgendwo in einem Spannungsfeld von Grunge, Crossover und Hardcore vom Schlage Life of Agonys angesiedelt, begaben sich die 4 Musiker in die Obhut Weidners, der sich damit erstmals vollkommen abseits des bisherigen und bewährten Onkelz-Sounds zu profilieren hatte.
Dabei gelang es den beiden Produzenten, dem Material nicht nur eine enorme Eingängigkeit zu verschaffen, sondern es darüber hinaus noch in einen gleichermaßen bodenständigen wie klaren, modernen und vor allen Dingen: passenden Sound zu kleiden. Verzerrte Gitarren, wo sie hingehören, cleane Vocals, wo sie passen und fette Drums, wo sie kicken!
Sind Klang und Mischung noch des Produzenten täglich Brot, stand Stephan der Band auch bei Songwriting und Arrangements mit ordnender Hand zur Seite, um den kreative Output SUPRASOD in die richtigen Bahnen zu lenken.
11 Songs zwischen straightem Rock („Just to hate“) und balladeskem Midtempo Groove („One by one“) bannten die 4 New Yorker um Ex-Merauder Gitarrist Anthony Muccini so auf „Suprasod“. Fans und Fachpresse nahmen das Material mit guten Kritiken auf!
Pressestimmen:
„Fürwahr eine ambitionierte, originelle Mixtur, die
besonders aufgrund der großartig melancholischen
Vocals von Mark J. Ericksen, einer bärenstarken
Produktion und erstklassig arrangierten Tracks wie
der superben Eröffnungsnummer "Just To Hate" [...]
tief unter die Haut geht.“
Buffo Schnädelbach, RockHard
Suprasod – Suprasod (2000)



