Tour 2011

07.12. - 20.12.2011

AUTOURNOMIE!

Ab dem 09.12.2011

Merchandise

DER W@YOUTUBE

 

Suprasod (2000)

Mit der Jahrtausendwende stellt Stephan erstmals sein über viele Produktionen erworbenes Studio-Know-How einer externen Band zur Verfügung.

Die New Yorker SUPRASOD – erstes Signing auf dem neu gegründeten Onkelz-Label „rule23“ – enterten im Frühjahr 2000 die frankfurter DropZone-Studios, um unter der Ägide von Stephan und Co-Produzent Michael Mainx ihr selbst betiteltes Debüt einzuspielen.
Stilistisch irgendwo in einem Spannungsfeld von Grunge, Crossover und Hardcore vom Schlage Life of Agonys angesiedelt, begaben sich die 4 Musiker in die Obhut Weidners, der sich damit erstmals vollkommen abseits des bisherigen und bewährten Onkelz-Sounds zu profilieren hatte.
Dabei gelang es den beiden Produzenten, dem Material nicht nur eine enorme Eingängigkeit zu verschaffen, sondern es darüber hinaus noch in einen gleichermaßen bodenständigen wie klaren, modernen und vor allen Dingen: passenden Sound zu kleiden. Verzerrte Gitarren, wo sie hingehören, cleane Vocals, wo sie passen und fette Drums, wo sie kicken!

Sind Klang und Mischung noch des Produzenten täglich Brot, stand Stephan der Band auch bei Songwriting und Arrangements mit ordnender Hand zur Seite, um den kreative Output SUPRASOD in die richtigen Bahnen zu lenken.

11 Songs zwischen straightem Rock („Just to hate“) und balladeskem Midtempo Groove („One by one“) bannten die 4 New Yorker um Ex-Merauder Gitarrist Anthony Muccini so auf „Suprasod“. Fans und Fachpresse nahmen das Material mit guten Kritiken auf!

Pressestimmen:

„Fürwahr eine ambitionierte, originelle Mixtur, die besonders aufgrund der großartig melancholischen Vocals von Mark J. Ericksen, einer bärenstarken Produktion und erstklassig arrangierten Tracks wie der superben Eröffnungsnummer "Just To Hate" [...] tief unter die Haut geht.“
Buffo Schnädelbach, RockHard

Suprasod – Suprasod (2000)


Anthony lernte ich während der Tour mit Merauder kennen. Er hatte selten etwas besseres zu tun, als mir von einer weiteren Band vorzuschwämen in der er ebenfalls Gitarre spielte. Kurz nach der Tour bekam ich ein Demo, das ne Menge guter Ansätze zeigte, aber keinen wirklich fertigen Song enthielt. Zumindest nicht nach meinem Ermessen. Alles viel zu effektüberladen und unausgegoren. Ich gab ihm ein paar Tips, worauf die Jungs beim nächsten Demo achten sollten und das war’s erst einmal für mich. Ein paar Wochen später traf das nächste Päckchen aus New York ein, und machte mir schon eine ganze Menge mehr Spass. Genau genommen war es so gut, das ich mir vorstellen konnte Suprasod zu produzieren.

In einem langen Telefonat machte ich den Jungs klar worauf es mir ankommt und in welche Richtung ihr Songwriting gehen sollte. Leider ging das Ergebnis in genau die entgegengesetzte Richtung. Wir konnten von dem neueren Material nur sehr wenig gebrauchen. Bei Suprasod mussten wir tief in die Kompostionen eingreifen, Kürzen und Umarrangieren und sogar Komponieren.

Das schönste Kompliment, das man Produzenten machen kann ist, wenn ein Künstler im Anschluss einer Produktion sagt, das er sich noch nie so gut singen oder spielen gehört hat. Das haben die Jungs getan. Das Album gehört auch nach 6 Jahre immer noch zu meinen meistgehörten CD’s. Das will was heißen...

Stephan

Der W auf Facebook | Der W auf MySpace